Beratung

Die Mitarbeiter der Beratungs∙stelle Unterstützte Kommunikation
unterstützen die Menschen und ihre Bezugs∙personen.

So unterstützen wir Sie

1. Zuerst melden Sie sich bei uns.
Sie sagen: Sie brauchen Unterstützung.

2. Danach bekommen Sie Papiere von uns.
Die sind für den Kosten∙träger.
Kosten∙träger ist ein schwieriges Wort.
Der Kosten∙träger ist ein Amt.

Brief
Amt
 

Der Kosten∙träger zahlt die Unterstützung.
Die Unterstützung muss beantragt werden.
Das heißt man muss fragen: Wer bezahlt die Unterstützung?
Vielleicht sagt der Kosten·träger Ja.

3. In dem Gespräch lernen wir Sie kennen. Und wir können sehen: Was kann der Mensch mitteilen?

4. Dann schreiben wir auf: Diese Unterstützung brauchen Sie.
Das ist für den Kosten∙träger.
Dann stellen Sie den Antrag für die Beratung.
Dabei unterstützen wir Sie.

5. Vielleicht sagt Kosten∙träger: Wir bezahlen die Unterstützung.
Dann überlegen wir zusammen: Was tun wir?

Meistens müssen wir genau schauen: Was kann der Mensch mitteilen?
Dazu schauen wir uns an: Wie verhält sich der Mensch?
Wir schauen an verschiedenen Orten:

  • Zu Hause
  • Oder Im Kinder∙garten
  • Oder in der Schule
  • Oder bei der Arbeit
Geld
Gespräch
Zuhause, Schule, Kindergarten, Arbeit
 

6. Wir machen einen Plan: Der Mensch soll sich mehr mitteilen.
Was können wir dafür tun?

7. Wir zeigen den Bezugs·personen:
So können sie den Menschen im Alltag unterstützen.
Also wie sie ihm zeigen: So kann er etwas mitteilen.

8. Manchmal muss man dabei etwas verändern.
Das besprechen wir dann gemeinsam.
Wir können Sie so eine lange Zeit begleiten.

9. Manchmal braucht der Mensch Hilfs∙mittel.
Die werden beim Kosten∙träger beantragt.
Dabei können wir Sie unterstützen.

Assistenz
kommunikation hilfsmittel
 

Wie wir arbeiten

Jeder Mensch braucht etwas anderes.
Deswegen ist uns wichtig: Jeder Mensch soll das passende bekommen.
Was ihm am meisten hilft.
So unterstützen wir Sie dabei:

  • Wir schauen an: Was kann der Mensch mitteilen?
  • Wir schauen an: Welche Hilfs∙mittel braucht der Mensch?

Und welche Kommunikations∙formen braucht der Mensch?
Kommunikations∙form ist ein schwieriges Wort.
Es meint: Es gibt viele Wege etwas zu sagen.
Zum Beispiel:

  • mit Körper∙bewegungen.
  • mit einem sprechenden Gerät.
  • mit Bildern.
hilfsmittel kommunikation
 

Ein Gewinn für alle

Jeder Mensch hat wichtige Bezugs∙personen.
Für alle Bezugs∙personen ist es wichtig die Hilfs·mittel
und Kommunikations·formen zu kennen.
Dann können sie besser mit dem Betroffenen sprechen.
Das Ziel ist: Alle lernen und alle können mit dem Menschen sprechen und ihn verstehen.

Verstehen
 

Bezugs∙personen gibt es zum Beispiel:

  • In der Familie
  • In der Kinder∙tages∙stätte
  • In der Schule
  • In der Werkstatt
  • In der Frühförderung
  • In der Logopädie/ Ergotherapie/ Physiotherapie
Bezugspersonen, Orte
 

Wir unterstützen die Vernetzung zwischen den Bereichen.
Vernetzung ist ein schwieriges Wort.
Vernetzung bedeutet zusammen·bringen.
Alle Bezugs·personen sollten die gleichen Hilfsmittel oder Kommunikationsformen nutzen.
Darum sind Gespräche mit allen Bereichen wichtig.
Wir sorgen dafür: Alle wissen, was die anderen tun.
Unterstützte Kommunikation brauchen Menschen überall und jeden Tag.
Es ist keine Therapie.

Gesprächsrunde
 

Finanzierung

Die Unterstützung bezahlt vielleicht ein Kosten·träger.
Der Kosten∙träger ist ein Amt.
Die Unterstützung muss beantragt werden.
Das heißt man muss fragen: Wer bezahlt die Unterstützung?
Bei dem Antrag helfen wir Ihnen gerne.

Geldschein
 
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

Folgen Sie uns auf dem NRD-Blog

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Youtube-Videos, welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen